Der Abend mit Eva Menasse am 20.9. ist leider schon AUSVERKAUFT! Für alle anderen Abende gilt: Anmeldung unter anmeldung@literarischer-salon.de mit Kontaktdaten NUR AB ZWEI WOCHEN vor der jeweiligen Veranstaltung BIS 12 UHR des Veranstaltungstages. Wir bestätigen Ihnen Ihre Reservierung per Mail. Bitte schauen Sie an dieser Stelle nach aktuellen Änderungen. Bis auf weiteres finden Sie genauere Informationen zur Anmeldung und zu den Einlassbedingungen in DIESEM PDF-Dokument.

»Dunkelblum«

Schweigen, Schauer, Schuld: Großes Kino im Modellstädtchen

Eva Menasse (Schriftstellerin) | Mo | 20.9.2021, 20 Uhr | Conti-Foyer

© J. Bauer

Dunkelblum ist ein österreichisches »Modellstädtchen, das [Gott] zusammen mit dem Teufel gebaut hat zur Mahnung an alle«. Also, eigentlich hat es Eva Menasse gebaut, die in ihrem neuen Roman ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt entwirft. Unter anderem geht es um den (Nicht-)Umgang der Bewohner:innen mit einer historischen Schuld. Steht Dunkelblum also für ganz Österreich? Immerhin rupft die Langzeitwahlberlinerin Menasse seit Jahren diverse Hühnchen mit ihrer Heimat, deren »Bevölkerung ab dem Mai ’45 von nichts gewusst […] haben und weinerlich das erste Opfer gewesen sein wollte« (Menasse, 2011). Ah geh, nicht so plump, please! Seit ihrem Debüt Vienna wurden Menasses Erzählstrukturen immer komplexer und raffinierter. Ihre Bücher haben nie nur ein einziges Thema und sind von verwobener Vielstimmigkeit – und Dunkelblum, diese schaurig-komische Auktorialorgie, erst recht. Salon-Moderator Joachim Otte versucht, Licht ins Dunkelblum zu bringen.

In Kooperation mit dem Literaturfest Niedersachsen.
VVK nur über literaturfest-niedersachsen.de

Atlas der Literaturen

»Wir Gotteskinder«

Eine mutige Neuerfindung der Einwanderungserzählung …

Nana Oforiatta Ayim (Schriftstellerin) | Mo | 27.9.2021, 20 Uhr | Conti-Foyer

© privat

… verführerisch, poetisch, beispiellos.« So rühmt Literaturstar Taiye Selasi das Romandebüt Wir Gotteskinder von Nana Oforiatta Ayim. Die heute in Accra / Ghana lebende Weltbürgerin Ayim könnte ein gutes Beispiel für den von Telasi geprägten Begriff »Afropolitan« sein – und auch in ihrem Buch geht es um ethnische Wurzeln, gemischte Identitäten oder das Leben als junge afrikanische Immigrantin in Europa, genauer: in Deutschland. Maya Mensah ist im deutschen Exil täglich damit konfrontiert, anders zu sein. Beistand leistet ihr nur ihr Cousin Kojo. Maya ist fasziniert von seinen Erzählungen aus Ghana, an das sie sich kaum erinnert – bis sie sich endlich als Teil dieser Geschichten erkennt. Gut erkennbar sind die autobiografischen Anteile: Nana Oforiatta Ayim, geboren und aufgewachsen in Deutschland, ist die Enkelin des Königs der ghanaischen Region Akyem Abuakwa. Sie studierte Afrikanische Kunstgeschichte, arbeitete für die UN in New York und ist heute weltweit als Kunstvermittlerin und Kuratorin tätig (sie verantwortete 2019 den ghanaischen Pavillon auf der Biennale in Venedig), aber auch als Filmemacherin. Bahnbrechend ist ihr Cultural Encyclopaedia Project, das in 54 Bänden (einer für jedes Land in Afrika) vergangene und zeitgenössische Kultur des Kontinents dokumentieren soll.

Eintritt 10/6 €

Atlas der Literaturen

Aktuelles Programm

Programmmotiv
Motiv: © »Neowise« von James Rushforth (Fotograf)

Social Media

Newsletter

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und bleiben Sie so auf dem Laufenden. | Jetzt abonnieren

Mitglied werden

FREIER Eintritt zu allen Salon-Veranstaltungen! Mit der Jahresmitgliedschaft im Förderkreis Literarischer Salon e.V. | Jetzt Mitglied werden

Karten

Bis auf weiteres sind Karten NUR nach Anmeldung mit Kontaktdaten unter anmeldung@literarischer-salon.de AB ZWEI WOCHEN vor der jeweiligen Veranstaltung und nur mit Bestätigungsmail von uns am Abendeinlass erhältlich.

Ermäßigter Eintritt für Schüler*nnen, Studierende und Azubis sowie Inhaber*nnen des HannoverAktivPass, eines Schwerbehinderten- oder Arbeitslosennachweises. 1 Euro Rabatt mit NDR Kultur Karte.