Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet

Ulrike Herrmann (Journalistin) | Mo | 30.3.2026 | 20 Uhr | Conti-Foyer

© A. J. Johnston

Blutzoll. Der Preis des Krieges. Eine Metapher, dachten wir. Nach der Lektüre von Ulrike Herrmanns neuem Buch Geld als Waffe denken wir anders. Hat nicht schon Trumps Umgang mit Zoll etwas Quasi-Militärisches? Herrmann, eine von Deutschlands wichtigsten Wirtschaftserklärer:innen (Das Ende des Kapitalismus) zeigt, dass und wie Kriege ganz buchstäblich eher so etwas wie Zollblut fordern als Blutzoll: Wirtschaft ist Kriegsursache und Kriegswaffe zugleich (»Waffen kosten Geld – was das Geld zur eigentlichen Waffe macht. Es ist die Waffe aller Waffen.«). Was, wenn Waffen auch Geld schaffen und nicht nur kosten? Ist es in Russlands wirtschaftlichem Interesse, weiter Krieg zu führen? Ist es in Chinas Interesse, Taiwan anzugreifen, um von wirtschaftlichen Problemen abzulenken – oder sie gar zu lösen? Was ist eine »Kriegswirtschaft«? Salon-Moderator Joachim Otte fragt nach Waffenwirtschaft und Wirtschaftswaffen. Eintritt: 12/6 €

In Zukunft

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