Was bedeutet Heimat, wenn man sie verloren hat? In Nation of Strangers erzählt die türkische Autorin Ece Temelkuran von Entwurzelung, Exil und dem Gefühl, fremd zu werden – im eigenen Land, das sie nicht mehr will, und in der neuen Umgebung, die sie nicht komplett annimmt. Sie bezieht sich auf ihre eigenen Erfahrungen nach dem politischen Bruch mit der Türkei und ihre Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Welt, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihre Heimat zurückkönnen. Temelkuran entwirft ein Bild einer neuen, weltweiten Gemeinschaft: einer Nation von Fremden, die jenseits von Grenzen, Pässen und Herkunft entsteht. Aber haben die Fremden dann noch eine eigene Heimat? Das fragt Salon-Moderatorin Lida Shams-Mostofi. Die deutschen Passagen liest die Schauspielerin Denise M’Baye. Eintritt: 12/6 €
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Atlas der Literaturen
Karten im Vorverkauf gibt es beim Buchladen Annabee und online über Rausgegangen.



