Roya ist in Hannover aufgewachsen — begleitet von den Geschichten ihrer Familie aus dem Iran. Mit den Jahren wird die Sehnsucht nach dem Land, das in jeder Erzählung mitschwingt, immer größer. Als sie schließlich mit ihrem Vater dorthin reist, wird aus der Vorstellung Realität. In einer ihr vertraut-fremden Umgebung erlebt Roya einen Ort, der sie zugleich willkommen heißt und zurückstößt. Konfrontiert mit ihrer familiären Herkunft fragt sie sich, was Heimat für sie als junge, queere Frau bedeutet. Roya Soraya, die Autorin, debütierte 2022 mit der Graphic Novel Faust, in der sie den deutschen Klassiker aus moderner, queerfeministischer Perspektive neu erzählte. Mit Wind in meinem Kopftuch legt sie nun eine ebenso hochpolitische wie höchst persönliche Erzählung vor. Gemeinsam mit Salon-Moderatorin Zoë Lecht erkundet sie bildlich die letzte Reise in ihr Vater-Land. Eintritt 12/6 €
In Kooperation mit dem ZeitZentrum Zivilcourage
Spielfeld Gesellschaft





