Metaphern bei Gottfried Wilhelm Leibniz

Julia Stenzel (Literaturwissenschaftlerin) | Mo | 23.11.2026 | 20 Uhr | Conti-Foyer

Metaphern verbinden Sachen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Sie sind bildlich vergleichender Sprachgebrauch und rhetorisches Stilmittel. Neben der Literatur spielen sie auch eine Rolle in der Philosophie — so auch bei Gottfried Wilhelm Leibniz. In seiner Monadologie vergleicht er etwa die Mechanik des lebendigen Körpers mit der einer Mühle. Leibniz nutzt Metaphern zur populären Verdeutlichung seiner Gedanken. Er tut dies in Briefen (etwa an die Kurfürstin Sophie von Hannover) wie auch in philosophischen Abhandlungen. Julia Stenzel forscht aktuell zu Metaphern im religiösen Kontext, da ist es zu Leibniz nicht weit. Aus Anlass des Jubiläums »350 Jahre Leibniz in Hannover« sprechen Martina Trauschke (Leibniz Stiftung) und Salon-Moderator Matthias Vogel mit Julia Stenzel über den Wunsch nach Verstehbarkeit des berühmten Hofbibliothekars.​ Eintritt: 12/6 €

In Kooperation mit der Leibniz Stiftung 

Literaturhochhaus