Bereits mit drei Jahren wusste unser Gast: »Ich werde Dschungelforscher!«. Als Fünfjähriger war sein Lieblingsbuch Die illustrierte Enzyklopädie der Welt und ihn faszinierte die Mythologie der Germanen. Als Jugendlicher war er inspiriert von Hendrix und Wagner. Später las er Nietzsche, probierte LSD und schloss Bekanntschaft mit Albert Hofmann. Nach einem Studium der Ethnologie zog es Christian Rätsch zur Feldforschung in den mexikanischen Regenwald. Drei Jahre lebte er dort bei den Lakandonen, den direkten Nachfahren der Maya. Von ihnen erlernte er den rituellen Gebrauch psychoaktiver Pflanzen und das Zaubern. Rätsch promovierte und schrieb seitdem eine stattliche Anzahl von Büchern und Aufsätzen über Schamanismus und die Wirkung psychoaktiver Pflanzen. Stets mit wissenschaftlicher Exaktheit und ohne jede esoterische Gaukelei, seinem Ruf als weltweit anerkannter Experte verpflichtet. In Vom Forscher, der auszog, das Zaubern zu lernen berichtet er über sein Leben und seinen Wissensdurst. Matthias Nolte fragt, warum er Universitäten für der Grabstätten der Wissenschaft hält und weshalb der Rausch bei allen Kulturen zum Leben gehört.
Salon by Gartenheim!
Ort: Wohnungsunternehmen Gartenheim, Hildesheimer Str. 142



